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Unsere Geschichte - ein Beispiel für Innovation und gelungenen Wandel

1800| Gründung des Unternehmens
Am 27. September 1800 gründet Leonhard Mayser die "Hutmacherey Mayser". In den folgenden Jahren entwickelt sich diese schnell zu einer Manufaktur und später zu einer Hutfabrik mit mehreren Produktionsstätten in Deutschland.
Ab 1858| Aufstieg zum führenden Industriebetrieb in Ulm
1858 entscheidet sich Leonhard Maysers Sohn, Friedrich Mayser, zu einem spektakulären Schritt. Er verlässt das handwerkliche Umfeld und führt als erster Hutmacher Deutschlands die umfangreiche maschinelle Fertigung ein. Gemeinsam mit seinem Sohn Fritz entwickelt er den eigenen Betrieb weiter, hilft bei der Finanzierung anderer Unternehmen und spielt eine tragende Rolle in der Industrialisierung in Ulm. 1875 ist aus dem ehemaligen Handwerksbetrieb Ulms zweitgrößter Industriebetrieb geworden.
1886| Umwandlung der Firma Mayser & Sohn in die Mayser AG
Das Unternehmen hat eine Größe erreicht, die einen größeren finanziellen Spielraum für zukünftige Aktivitäten notwendig macht. 1886 wird das Unternehmen in eine AG umgewandelt. Gemessen an baden-württembergischen Verhältnissen zählt Mayser nun zu den großen Aktiengesellschaften des Landes
1914| Umwandlung der Mayser AG in die Mayser GmbH
Mit der Beteiligung von Anton Seidl, Inhaber der Hutfabrik J. A. Seidl in München, wird das Unternehmen 1914 in eine GmbH umgewandelt. Gesellschafter sind Carl Mayser und Anton Seidl, in dessen alleinigen Besitz die Mayser Hutfabrik vier Jahre später (1918) übergeht.
Ab 1924| Die Marke Mayser etabliert sich
Anton Seidl führt 1924 die Damenhutproduktion ein und kann damit die Produktion verdoppeln. Der Name Mayser, der für qualitativ hochwertige Hüte steht, wird beim Patentamt in Berlin angemeldet.
1929| Übernahme der Strohhutfabrik Milz & Cie in Lindenberg
Das Konkurrenzunternehmen im Allgäu wird aufgekauft und in die Firma Mayser integriert.
1940| Umwandlung in eine offene Handelsgesellschaft
1940 übernimmt Curt M. Zechbauer, der Schwiegersohn von Anton Seidl, die Leitung der Firma und wandelt sie in eine offene Handelsgesellschaft um.
Ab 1950| Wirtschafswunderjahre und Rekordproduktion
Die Wirtschaftswunderjahre bescheren der Firma Mayser einen Erfolg nach dem anderen. Den Höhepunkt bildet vorerst das Jahr 1963, in dem Mayser 3,5 Millionen Hüte produziert und weltweit absetzt.
1954| Erwerb der Stetson-Lizenz für Mayser
1954 erwirbt Curt M. Zechbauers Sohn, Peter M. Zechbauer, die Lizenz der amerikanischen Hutfabrik Stetson für Mayser.
1970| Aufbau der Mayser Strickwarenfabrik
Gesellschaftliche Veränderungen und das damit einhergehende veränderte Modebewusstsein lassen die Nachfrage nach Hüten zurückgehen. Die Lösung liegt in der Diversifizierung. So wird 1970 unter der Marke Mayser der Geschäftsbereich Strickwaren aufgenommen.
1971| Entstehung des Geschäftsbereichs Schaumstofftechnik
Die schrittweise Weiterentwicklung der traditionellen Fertigungsverfahren aus der Hut- und Textilfabrikation und Experimente mit Kunststoff bereiten den Weg für den neuen Geschäftsbereich Schaumstofftechnik. Damit stößt Mayser in einen neuen technischen Bereich vor. Seither ist Mayser am Standort Lindenberg auf die Entwicklung und Produktion von Spezialschaumstoffen auf Polyurethanbasis, Fahrzeug-Interieur-Systeme und Schalldämpfmaterial spezialisiert. Kreativität und zielgerichtete Forschung haben seither eine Vielzahl innovativer Lösungen auf Schaumstoffbasis hervorgebracht.
1973| Entstehung des Geschäftsbereich Verformungstechnik
Wissen und Erfahrung aus der Hut- und Textilproduktion legen auch den Grundstein für ein weiteres, innovatives Geschäftsfeld: die thermische Verformung von Textilien. Neben textilen Gewirken für Tagwäsche und Dessous finden von Mayser geformte Textilien auch in den Bereichen Bademoden, Maternity (Stillbüstenhalter) und Postmastectomy (Prothesentaschen, Prothesen-BH's) Einsatz. Den Durchbruch schafft Mayser 1979, als es gelingt, neben synthetischen Textilien auch Artikel aus Baumwolle waschpermanent zu verformen.
1978| Entstehung des Geschäftsbereichs Sicherheitstechnik
1978 beginnt die Erfolgsstory des Geschäftsbereichs Sicherheitstechnik. Mayser-Ingenieure entwickeln ein elektrisch leitfähiges Gewebe, das als Grundlage für Flächenschalter dient. In Zusammenarbeit mit dem BIA (Berufsgenossenschaftliches Institut für Arbeitssicherheit) entsteht die erste elektrische Sicherheitsmatte. 1980 produziert Mayser die ersten taktilen Sensoren - bald ergänzen Schaltleisten, Safety Bumper, Schaltgeräte und Signalübertragungssysteme die Produktpalette.
1988| Übernahme der Schaltleistenproduktion der Sick AG
Mit der Übernahme des Schaltleistenprogramms der Fa. Sick AG avanciert Mayser gleichzeitig zum größten deutschen Hersteller von taktilen Schutzeinrichtungen.
1991| Verlagerung der Hutfabrik von Ulm nach Lindenberg
Die Neuausrichtung der Produktion hat zur Folge, dass die Hutproduktion ins Schwesterwerk nach Lindenberg verlagert wird.
1992| Mayser Sicherheitstechnik für die Automobilbranche
Durch die Miniaturisierung der Schaltleisten setzt Mayser neue Maßstäbe: Erstmalig können Schaltleisten als Einklemmschutz bei automatisch schließenden PKW-Fenstern und im Öffentlichen Personennahverkehr verwendet werden.
1997| Mayser übernimmt die Firma Elge Sicherheitselektronik GmbH
Mayser übernimmt die Firma Elge Sicherheitselektronik GmbH
1998| Aufgabe des Geschäftsbereichs Strickwaren
Aufgabe des Geschäftsbereichs Strickwaren
2002| Gründung einer neuen Tochterfirma in Rožňava (Slowakei)
Am Standort Rožňava wird eine Produktionsstätte mit 100 Arbeitsplätzen aufgebaut.

 

2004| Mayser kauft die Sparte Sicherheitselektronik der Wampfler AG
Die Übernahme der Wampfler-Sparte ,Safety Systems' macht Mayser zur ersten Adresse in Sachen Schaltleisten - von Miniaturschaltleisten über zwangsöffnende bis hin zu den optoelektronischen Schaltleisten.
2004| Mehrheitsbeteiligung an der Firma m-pore GmbH Dresden
Mit der Beteiligung an der Firma m-pore GmbH stellt Mayser nun auch Metallschäume aus Aluminium für Wärmetauscher und andere innovative Produkte her.
2006| Innovationspreis für den Bereich Sicherheitstechnik
Mayser erhält den Innovationspreis der Internationalen Fachmesse für Rolladen, Tore & Sonnenschutz (R+T) 2006 für sein Signalübertragungssystem TRS auf Transponderbasis.

 

Aktuelles

08.07.
Die Zukunft der Hüte von Mayser ist gesichert – Markensicherung durch Produktionsverlagerung
01.06.
Neuer Bereichsleiter der Schaumstofftechnik
11.05.
Neuer Internetauftritt des Geschäftsbereichs Schaumstofftechnik
05.05.
BAUMA 2010: Großes Interesse an Mayser-Fahrzeuginterieur

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